Ärzte Genossenschaft Schleswig-Holstein eG
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Das Auge liegt in einer als Orbita bezeichneten Knochenhöhle des Schädels. Es ist von einer weichen Fettschicht umgeben und 6 verschiedene Muskeln bewegen es in der Augenhöhle.

Den Aufbau des Auges sehen Sie auf dem folgenden Bild. Das Auge wird nach Außen von der Hornhaut begrenzt, einer transparenten und recht widerstandsfähigen Hülle. Das Licht passiert auf dem Weg ins Augeninnere die Linse und fällt auf die Netzhaut. Hier wird das Gesehene von Millionen feinster, lichtempfindlicher Nervenzellen wahrgenommen. Die Fortsätze dieser Zellen treffen sich am Sehnervenkopf, von wo sie ihre Impulse gebündelt Richtung Großhirn schicken. Die Hornhaut ist die äußerste glasartige, glänzende Sicht des Auges (s. Bild 1). Sie ist der Teil, auf dem wir unsere Kontaktlinsen platzieren; sie schmerzt, wenn Staub oder ähnliche Gegenstände in das Auge gelangen. Sie ist ungefähr einen halben Millimeter (550 Mikron) dick und hat einen Durchmesser von 12 mm. Sie gleicht einem abgeflachten Kugelausschnitt. Hier werden die Lichtstrahlen am meisten gebrochen. Deshalb entfällt der größte Anteil an Fokussierung, also der Anteil, klar zu sehen, auf die Hornhaut. Die kleinste Änderung der Hornhaut-Struktur verursacht große Unterschiede bei der Fokussierung. Deshalb geht die Chirurgie bei der Behandlung der Fokussierungsschwächen von Eingriffen auf der Hornhaut aus, die ihre Form und somit das Sehvermögen optimieren.